KammWeg 2008:  Selb - Dresden

03.08. - 10.08.2008

 

Radeln diesmal ganz anders!
Im Rahmen des RSV-Jahresprogramms hatten wir diesmal ange- boten, eine kombinierte Rad-Kultur-Fahrt zu organisieren. Aus diversen Gründen konnte sich dazu dann aber letztendlich nur eine ganz kleine, dafür feine Mannschaft erwärmen:
  Edith, Monika, Alex und ich.

'By-Fair-Means' sollte es sein.
Also: persönlich notwendiges Gepäck - in der Auffassung dessen gab es nun sehr unterschiedliche Meinungen, gell: Alex! - sollte am Rad transportiert, Quartiere spontan gesucht werden. Selbiges bereitete übrigens gar keine Probleme, hielt sich unsere Route im ersten Teil doch vorwiegend an den offiziellen 'Kammweg'. Um uns den Rückweg zu erleichtern, parkten wir eines unserer Autos am ersten Zielpunkt (Altenberg). Eine sehr vorteilhafte Entscheidung. Waren wir bei Ankunft doch gleich mobil, konnten so unsere weiteren vorhaben einfach und schnell in die Tat umsetzen.

Durch genügend vorhandene Literatur (Internet, Toursimusbüros) und leicht zu beschaffendenes Kartenmaterial hielt sich der Organisa- tionsaufwand -trotz Neuland!- in erträglichen Grenzen. Lediglich die vorgeschlagenen Etappenlängen mussten modifiziert werden. Unseren beiden Damen trauten wir durchaus Längeres zu. Berechtigterweise, jedoch waren einige Abschnitte, auch wegen Belag und Steilheit nicht von Pappe! Respekt an die Damen, sie haben sich super geschlagen!

Gestartet sind wir in Selb. Und gleich am Vormittag erwischte uns ein heftiger Schauer. Natürlich unangenehm, aber das Abwarten in einer schönen Gaststätte Nähe Klingenthal lohnte sich. Und wiederum mal mit Wetterglück bedacht, sollte es auf der Tour das einzige Nass von oben bleiben.
Die Route führte dann weiter über Oberwiesenthal, Jöhstadt, Seiffen mit einigen Abstechern nach Tschechien schließlich zum vorläufigen Endpunkt Altenberg.
Oftmals radelten wir auf Sandstraßen, manchmal durchaus blockiger Natur, und viel in einsamen Waldregionen. Steigungen waren eher moderat, aber das Gepäck trug seinen nicht unwesentlichen (Un)Teil zum Muskeleinsatz bei! Nicht wahr, Alex! Einige Höhenunterschiede erforderten diverse Pausen.
Geboten wird viel Sehenswertes, sowohl natürlicherseits als auch an Geschaffenem (Vogtlandarena, Spielzeugmuseen, Bergwerke, Hallen-bäder, ...).

Einen Tag lang pirschten wir durch den Nationalpark ELBSAND-STEIN, inklusiv der Besteigung einiger bekannter Gipfel. Weit reichte dabei der Blick ins Land.
Die berühmte Elbtalaussicht von der BASTEI ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen, bevor wir am Abend in den Trubel von Dresden eintauchten. Eine beschauliche Abendrunde dort, den anschließenden Tag die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt erkundet, konnten wir mit dem guten Gefühl, eine sehr erlebnisreiche Radfahrt erlebt zu haben, die Heimreise antreten.

Ferdl

 

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75% unserer kleinen Truppe

Beeindruckende Vogtlandarena

Sonnenaufgang in Oberwiesenthal

Elbblick von der 'BASTEI'

'Semperoper' in Dresden