Um den Dachstein

Di, 20.06. - Sa, 24.06.2000

 

Zugegeben, es war keine ausnehmend schwierige oder anspruchs- volle Mountain-Bike-Tour, zu der unsere sieben Biker - Pit, Willi, Ernst, Gerd, Kurt, Klaus und Erwin - am 20. Juni 2000 bei strahlendem Sonnenschein von Bad Ischl im Salzkammergut aus aufbrachen.

Wir wollten in 5 Tagen den Dachstein umrunden. Dieser Ge- birgsstock, der drei österreichische Bundesländer - Salzkam- mergut, Steiermark und Niederösterreich - berührt, bietet sich für eine solche Unternehmung geradezu an. Hinzu kommt, dass neben den zahllosen landschaftlichen Reizen auch eine große Zahl von kulturellen Highlights diese Runde so empfehlenswert machen.

Am ersten Tag ging es nach steilem Anstieg zur Hütteneckalm mit atemberaubendem Blick über den Hallstätter See und nach einem rasanten Downhill hinunter nach Hallstatt, wo sogar noch Zeit blieb für eine Fahrt rund um den See und zu ausgiebiger Weißbier-Pause in dem kleinen, fast an die Felswände angeklebt wirkenden Ort Hallstatt. Das Schild "Radfahren verboten" am Beginn des an den steilen Felswänden angebrachten Steges, der uns zu unserem Quartier zurückführte, haben wir dann doch glatt übersehen!

Der nächste Tag brachte eine Steigerung insofern, als es noch heißer wurde und wir bei den 1000 Höhenmetern manchen Schweißtropfen vergossen. Übernachtung in Gröbming und von dort am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein und ent- sprechenden Temperaturen nach Filzmoos. Es waren aber weniger die 1350 Höhenmeter, die uns heute zu schaffen machten, sondern eher die extrem steile Schiebestrecke zur Assacher Scharte, die uns den Schweiß auf die Stirn und die Zornesröte ins Gesicht trieb. Trotzdem - die rasante Abfahrt von der Ramsau hinunter ins Tal, das Bad in der nur 14 Grad "Warmen Mandling" - so heißt sie wirklich - und der Blick auf die Bischofsmütze in Filzmoos machten auch diesen Tag zu einem Erlebnis.

Wie sollte es anders sein - es konnte nicht die ganze Zeit so bleiben mit dem sonnigen Wetter - am nächsten Tag goss es in Strömen. Auffahrt im Regen, Irrfahrt im Nebel, so dass wir letztlich - aber keineswegs entmutigt - über eine Skipiste ins Tal fuhren - sehr vorsichtig, denn das Gras war sehr nass und die Bremsen sehr wenig wirksam! Nach Übernachtung in Russbach begann der letzte Tag auch mit Regen, aber immerhin - nach der einigermaßen trockenen Abfahrt von der Postalm hinunter nach St. Wolfgang am Wolfgangsee schien dann wieder die Sonne, so dass das Abschlussessen direkt am See die Unternehmung stilgerecht abrundete.

Eine gelungene Runde, diese Umfahrung des Dachsteins, die geradezu nach Wiederholung schreit!

Klaus

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Unsere gut gelaunte Truppe

!!Radeln verboten!! ( Hallstätter See )

Kurz vor der Hütteneckalm (Weißbierpause)

Baden in der 'Warmen?? Mandling'

Erneute Badepause

Vor der Bischofsmütze

Genussvoll über Wiesenwege

Nach getaner Tat - in Filzmoos

Irrfahrt im Regen (Zwieselalmhöhe)