Jahresfahrt 2011: Sardinien
03.06. - 11.06.2011
Jahresfahrt beim RSV heißt mittlerweile persönliche Betreuung durch den Chef des Reiseveranstalters Weingartner. Diesmal gar mit einem funkelnagelneuen Bus, einem richtig 'königlichem' Gefährt der Royal- Class. Komfort pur, natürlich auch was die leibliche Versorgung der Teilnehmer anging. Für eine Radwoche muss man ja extrem gerüstet sein!
Die triste graue Häßlichkeit des Genueser Hafens
war schnell verges- sen, als auf der Fähre die recht sachte Überfahrt nach
Sardinien be- gann.
Nähe Alghero lag unser Hotel1, eine verwinkelte Anlage mit phan- tastischen
Ausblicken inner- und außerhalb, Mittelmeerambiente vom Feinsten. Kulinarisch
wurden wir auch bestens bedient.
Radeln - für alle (35 Teilnehmer!) war was dabei,
und auch die Anspruchsvollen kamen voll auf ihre Kosten - 130km und mehr
bei durchaus jeder Menge Höhenmeter.
Meist vom Feinsten die gewählten Touren -Radlgenuss pur-, sogar für die
Zuspätkommer, die ihrem 'Fehlverhalten' durch jede Menge Frei- flüssigem
Abbitte leisten mussten, und auch taten.
Das sei ausdrücklich sehr lobend erwähnt!!
Ungewöhnlich hoch diesmal die Durchlässigkeit der Gruppen, -Trans- parenz
war wohl das Motto!- dem allgemeinen Wohlbefinden aber sehr zuträglich.
Frei nach seinem Gusto und Anspruch gestaltete so jeder seinen Radltag.
Neverending Thema Wetter: teilweise sehr durchwachsen, und es wies deutliche Unterschiede auf! Wo manch brave Gruppen nur von Sonne beglückt wurden, konnten andere das wiederum gar nicht behaupten. Aber warme Regenschauer erscheinen ja nicht so schlimm!
Als sehr vorteilhaft erwies sich wieder mal ein
Quartierwechsel, von der Nordwestecke Sardiniens gings nach OroseiBeach,
erneut direkt am Meer gelegen, nur diesmal halt auf der Ostseite, Sardinien
Mitte.
Das Hotel2: eine gewaltige Anlage, wahrlich gut besucht, ausgestattet mit
allerlei Finessen. Und, 1000(?) Leute sollte der Speisesaal fassen, wurde
geschätzt. Entsprechend auch die Lautstärke dort, gemütlich ist was anderes.
Aber die diversen Freizeitangebote - z.B ein gigantischer Swimmingpool,
entschädigten.
Als krönenender Abschluss war Essen inklusiv sardischer
Folklore in einer Agrikultur angesagt, nähe Orgosolo (Hausmalereien!),
vom letz- ten Aufenthalt her wohlbekannt.
Die Unermüdlichen erradelten sich das. Distanz und vor allem die Höhenmeter
zum Ende hin wurden dabei kräftig unterschätzt. Bei der Ankunft also wenig
Gruppe, zumeist einzelkämpferisch, dann noch ungeduldig 'begrüßt' von den
hungrigen Busfahrern.
In weitem Rund servierten die Gastgeber dann endlich die schmack- haften
Leckerlis, natürlich alles eigene Produktion, hautnah begleitet von den zu
Hauf noch freilaufenden Schnitzeln und Schinken, die grun- zend ihrer (auch noch!)
guten Laune freien Lauf ließen. Eine abschlies- sende sardische Gesangsdarbietung,
für manche Ohren durchaus ge- wöhnungsbedürftig, rundete diesen Finaltag
so richtig ab. Alles ward dann wieder glücklich und zufrieden.
Bei der Anfahrt zur Fähre noch ein kurzer Badestop, resp. Volksfest- stimmung am Biertisch, dann stand dem Übersetzen und der Heim- fahrt nichts mehr im Wege.
Eine im wahrsten Sinne des Wortes ganz runde Sache,
diese Rad- woche No2 auf Sardinien!
Ähnliches natürlich wieder erwünscht!
Ferdl
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Nur das Beste für uns: 'RoyalClass'
Swimmingpool vom Feinsten
Hoch droben: Burg in Burgos
Panoramaroute an der Küste
Anfahrt nach Orgosolo
Frischer gehts nimmer ...
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