Frühjahrstraining 2009 - Andalusien

18.04. - 25.04.2009

 

Am Samstag den 18.04.2009 starteten wir vom Münchner Flughafen zu unserem Radurlaub nach Chiclana/Andalusien.
Nach einer wettermäßig durchwachsenen Woche, verspricht der Wetterbericht nun für die Zeit unseres Aufenthalts Sonnenschein und ideales Radwetter in Andalusien.

Hotel und die Zimmer waren sehr schön und meine Vermutung, dass die Verpflegung ebenso ist, wurde von Fred schon vor dem Ein- checken bestätigt. Als wir das Hotelrestaurant betraten, war sofort klar, dass die Herausforderung der kommenden Woche nicht nur Berge, Wind und Ausdauer sein würden, sondern auch noch Mäßigung am reichhaltigen Nachspeisenbuffet.

Sonntag nach dem Frühstück wurden die Pedale und Sättel auf die Leihräder montiert. Wir genossen die Fahrt an der Küste entlang in der herrlichen Frühlingssonne, kamen aber wegen mangelnden Schutzes abends gerötet wie eine Horde Krebse auf Rädern im Hotel an.
Zum Glück beeinträchtigt so ein Sonnenbrand weder den Appetit noch die Geschicklichkeit in der Buffetschlacht. Beim gemeinsamen Abend- essen zeigt sich sofort, wer in 'Maßen' isst und wer in 'Massen'!

Die folgenden Tage fahren einige Sonnengeschädigte trotz der warmen Temperaturen mit Ärmlingen und einer dicken Sonnencremeschicht auf der Nase. Am Dienstag haben wir uns mitsamt den Rädern nach Gibraltar bringen lassen. Nach Erkundung dessen sind wir alle per Rad von dort zurück nach Chiclana gefahren.
Immer wieder passieren wir neu gebaute Windenergieparks mit vielen Windkraftwerken. Nicht umsonst stehen die hier. Für uns Radfahrer kommt der Wind aber scheinbar immer von vorne und reduziert die gefahrene Geschwindgikeit deutlichst.

Für den Freitag beschließen wir dann, uns per Auto in die Sierra de Grazalema fahren zu lassen um in dieser wunderschönen Landschaft ein paar Höhenmeter wegzudrücken. Die Landschaft hier und die Straßen sind wirklich klasse. Das letzte Wegstück dieser Tour ist für mich eins meiner Highlights, seit ich Rennrad fahre - einfach traumhaft!
Am Ende dieses herrlichen Abschnitts erwartet uns schon die andere Gruppe, in deren Gesichter ebenfalls noch die Begeisterung über diese schöne Strecke steht. Fehlendes Handynetz veranlasst einige zur Bestellung einer weiteren Runde San Miguel. Schließlich erreicht Jürgen unseren Fahrer über das gute, alte Festnetztelefon. Locker und entspannt rollen wir die letzten Meter bis Alcala runter.

Es bleibt die Erinnerung an eine schöne Woche in ganz, ganz netter Gesellschaft, ordentlicher Druck auf den Pedalen (Danke Wind!) und die Erkenntnis, dass mein Körper mehr Essen als Radfahren verträgt. Das meint jedenfalls meine Waage, die muss es ja wissen.

Vielen Dank nochmals auf diesem Wege, dass ihr mich als Gast so freundlich aufgenommen habt. Einen ganz besondern Dank möchte ich an Ferdl richten, der eine erstklassige, perfekte Radreise organi- siert hat und dann unglücklicherweise selbst nicht dabei sein konnte.
Auf ein Neues in 2010?

Wolfgang (Gast)

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Einer unseren spanischen Begleiter

Spanisches Flair

Besuch in Gibraltar

Lässt sich nicht immer vermeiden ...

Region um Grazalema