Frühjahrstraining 2002 - Mallorca
Osterwochen - ab 12.04.02
Das war ein Frühjahrstrainingsaufenthalt so recht nach unserem Geschmack!
Zwar wussten wir aus den Nachrichten, dass die diesjährigen Winterstürme, die die Balearen stark in Mitleidenschaft gezogen hatten, mit großer Wahrscheinlichkeit vorüber waren, aber – wer weiß?
Jedenfalls waren die 35 Radler voller Optimismus, als sie am 12. April 2002 den Flieger bestiegen und mit Gepäck und Fahrrädern auf die Insel flogen. Bei der Ankunft waren die Temperaturen noch wenig frühlingshaft, aber in den vor uns liegenden zwei Wochen konnte sich ja noch vieles ändern. Auch an den folgenden Tagen tat die lange Radlhose noch ihren Dienst, am dritten Tag kamen wir in einen sturzbachartigen Regen, aber dann stellte sich tatsächlich, so wie wir es uns erhofft hatten, der Frühling auf der Insel ein. Sonne den ganzen Tag und die Temperaturen stiegen von Tag zu Tag höher.
Während wir in der ersten Woche noch im zentralen Mittelland unsere Runden drehten – von unserem Standort Can Picafort aus bot sich dies geradezu an – „trauten“ wir uns dann in der zweiten Woche auch an die gebirgigere Westseite heran, wobei man der Vollständigkeit halber sagen muss, dass diejenigen, die die empfohlenen 1.000 km im winterlichen Bayern trotz widrigen Wetters absolviert hatten, auch schon in der ersten Woche den Weg von Andratx nach Can Picafort mit dem Rennrad zurücklegten.
Wir anderen „Normalverbraucher“ sparten uns das für die zweite Woche auf. Aber dann nahmen wir alles unter unsere Pneus: Orient, Puig Major, Cap Formentor und natürlich Sa Calobra – die Straße, die in ihrer Schönheit und Ästethik eigentlich durch nichts zu übertreffen ist. Und dies alles spielte sich bei Temperaturen ab, die bei 20 Grad oder darüber lagen.
Dadurch, dass sich alle 35 Teilnehmer in verschiedene Leistungs- gruppen einordnen konnten, war für jeden etwas dabei und jeder hatte seinen Spaß, zumal auch die Unterbringung im Hotel Platja Daurada – wie schon in den vorhergehenden Jahren – keinen Grund zur Beanstandung gab.
Ob es für diejenigen, die sich in den letzten Tagen unseres Aufenthalts dann bei ca. 18 Grad Wassertemperatur im Meer zu baden trauten, ein Vergnügen war, sei dahingestellt. Wichtiger schien die Tatsache zu sein, einmal „dringewesen“ zu sein.
Ein rundum gelungener Aufenthalt, für dessen Planung und Organisation unserem Vorsitzenden unser aller Dank gebührt.
Klaus Weber
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Traumhaft wie eh und je: Cap Formentor
Einlage Bergsprint: Puig Major - Westküste
In der Felspassage (Cap Formentor)
"Teiltriumph" (Westküstenfahrt)
Anfahrt Sa Calobra
Geschmackvolles Vergnügen
Frohen Mutes: die lange Westküste wartet
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